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Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,

die AIDS-Hilfe Bielefeld e.V., Fachbereich Frauen & AIDS, möchte Sie/Euch auf diesem Wege über eine Neuerung in der Frauen - und Gesundheitslandschaft NRWs aufmerksam und hoffentlich neugierig machen:



18. November 2005
Start der landesweiten Kommunikationskampagne


Am 18. November startet, punktgenau zum zehnjährigen Jubiläum der
Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und AIDS in NRW, die erste
landesweite Kommunikationskampagne zum Thema ... ... ...

Interessiert?

Besuchen Sie doch ab dem 18. November unsere Internetseite.
Wir freuen uns.

Julia Ellen Schmalz, Mitarbeiterin der AIDS-Hilfe Bielefeld e.V. und Mitglied der
Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und AIDS in NRW / AIDS Hilfe NRW e.V.

Frauen fragen - Frauenfragen

Frauen entscheiden selbst.
Über Frauen wird entschieden.
Frauen haben Bedürfnisse.
Frauen tragen Verantwortung.
Frauen sind verschieden.

Frauen fragen:
Betrifft mich AIDS überhaupt? Statistiken der letzten Jahre zeigen, dass die Zahl der Frauen mit HIV stetig steigt. Ein Beispiel aus NRW: Bei den etwa 14.000 Menschen mit HIV und AIDS in NRW liegt der Frauenanteil bei 12 Prozent; bei den etwa 500 jährlichen Neu-Infektionen in NRW beträgt der Anteil der Frauen ca. 20 Prozent.

Viele setzten sich nach wie vor mit dem Thema HIV auseinander, andere beginnen erst, Fragen zu stellen, Lösungen und Perspektiven zu entwickeln:

  • Schutzmöglichkeiten vor einer Infektion
    Kann frau sich in einer festen Partnerschaft überhaupt infizieren? Wie gehe ich mit dem Verdacht auf Seitensprung oder (frühere) Untreue meines Partners/meiner Partnerin um?

    Hatten frühere PartnerInnen/ hat mein/e jetzige/r Parter/in evtl. Kontakt mit Hauptbetroffenengruppen ?
    Frisch verliebt - und dann sowas ansprechen...?

    Blindes Vertrauen, erzwungene Treueschwüre und heimliche HIV-Tests mögen zwar beruhigend wirken, sind aber kein Ersatz für fehlende Offenheit und gegenseitiges Vertrauen.
    Darüber reden fällt oft schwer, kann aber klärend wirken.

  • Eigene Ängste und Phantasien über eine mögliche Infektion
    Will ich es wissen?
    Wenn ich so mein früheres Leben betrachte - wusste ich wirklich so viel über mein Partner, wie ich immer dachte?

    Ich möchte ein Kind bekommen - sollte ich mir Gewissheit verschaffen, bevor ich schwanger werde?

    Frauen, die Frauen lieben - habe ich als lesbisch lebende Frau überhaupt ein ernstzunehmendes Risiko?

    Keine dieser Fragen lässt sich spontan und eindeutig mit ja oder nein beantworten, sondern immer nur im Hinblick auf die eigenen, besonderen Lebensumstände. Hier kann es hilfreich sein, zu zweit nachzudenken, d.h. gemeinsam mit dem Partner/der Partnerin, einem vertrauten Menschen oder kompetenten BeraterInnen.


  • Der Umgang mit infizierten und erkrankten Menschen
    ( dies können Fremde, Bekannte, Freunde oder Familienangehörige sein)
    Warum musste das passieren?

    Wenn frau von der Infektion eines Menschen im nahen Umfeld erfährt, löst das meist Gefühle von Trauer, Wut, Angst oder Verunsicherung aus: Sie möchte etwas tun , sorgen sich.

    Lassen Sie sich Zeit, die aufkommenden Gefühle zuzulassen.

  • Wenn es um die eigene Infektion geht:
    Unsere Seiten sind für Frauen ebenso wie für Männer geschrieben worden. Gute und umfassende Informationen zu allen Lebensbereichen gibt es auf den Seiten der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. und für NRW insbesondere im Infopool "Frauen und AIDS" der AIDS-Hilfe NRW e.V.. Die entsprechenden Adressen und viele andere finden sich auf der Seite "links"

    Frauen entscheiden selbst.
    Über Frauen wird entschieden.
    Frauen sind verschieden.


Frauenfragen zum Thema AIDS können an dieser Stelle nur angerissen werden, statt eindeutiger Antworten vielleicht nur Denkanstösse gegeben werden.

Weitergehende Fragen können telefonisch, per e-mail und im persönlichen Gespräch geklärt werden. Ansprechpartnerin:
Julia Ellen Schmalz
e-mail