Die AIDS-Hilfe  
   
News  
   
Events  
   
Kontakt  
   
E-Mail  
   
Das Team Arbeit Beschaffungsprostitution
Prävention Beratung Öffentlichkeitsarbeit
Interkulturelle Angebote Frauen Ehrenamtliche Arbeit
Selbsthilfe Links & Adressen
       
Die AIDS-Hilfe:
Beschaffungs-
prostitution:
 

FRAUENGESUNDHEITSPROJEKT
Gesundheitsförderung für drogenabhängige Frauen

Die Zielgruppe
Das Projekt
Die Angebote
Das Projekt im Netzwerk
Kontakt

 
   

 

Die Zielgruppe
Zielgruppe des Projektes sind drogenabhängige Frauen, die der Beschaffungsprostitution nachgehen. Sie gehören zu einer sozial besonders benachteiligten Gruppe und befinden sich häufig in einem Kreislauf aus Drogen und Prostitution. Die Frauen benötigen Geld, um Drogen zu finanzieren und sie brauchen Drogen, um Ekel, Scham oder Schuldgefühle zu betäuben. Aufgrund ihrer häufig schlechten physischen und psychischen Verfassung können sie professionelle Standards (z.B. Einhaltung von safersex Regeln, Bestehen auf Preisabsprachen) nicht durchgängig einhalten. Drogenentzug und die Bedingungen des Strasse bedeuten ein erhöhtes Risiko, Opfer von Übergriffen und sexueller Gewalt zu werden. Freier nutzen z.T. gezielt die Notsituation und den Beschaffungsdruck der Frauen aus. Nach einer Vergewaltigungen und Misshandlungen trauen sich viele Frauen aus Angst, selbst strafrechtlich verfolgt zu werden nicht, Anzeige zu erstatten.

 
    [back to the top]  
   

 

Das Projekt
Die AIDS-Hilfe Bielefeld führt seit 1995 in Kooperation mit der Drogenberatung Bielefeld e.V. das Projekt Gesundheitsförderung für drogenabhängige Frauen durch. Schwerpunkt ist die kontinuierliche aufsuchende Sozialarbeit mit einem Beratungsangebot zur Gewaltprävention und Gesundheitsförderung. Um das Angebot attraktiver zu machen und um den Gesprächen einen geschützten Rahmen zu geben, steht ein Kleinbus als mobile Anlaufstelle zur Verfügung. Die Streetworkerinnen arbeiten akzeptierend in bezug auf die aktuelle Lebenssituation der Frauen. Dazu gehört ein tabufreier Umgang mit Drogenkonsummustern, Beschaffungsprostitution und abhängigen Beziehungsstrukturen. Das Beratungs- und Unterstützungsangebot basiert darüber hinaus auf einem frauenparteilichen Ansatz.

 
    [back to the top]  
   

 

Die Angebote

  • Beratung zu HIV/AIDS sowie anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen Informationen zu Safer sex/ safer use
    Kostenlose Verteilung von Präventionsmaterial (Kondome/Gleitgel)
  • Hilfe bei Gewalt und sexuellen Übergriffen
    Beratung zu Gewaltprävention, safer work
  • Unterstützung bei der Stabilisierung der Lebenssituation Ausstiegsberatung
    Hilfe bei Obdachlosigkeit
    Vermittlung in ein niedrigschwelliges ärztliches Betreuungsangebot sowie das ambulante Drogenhilfesystem
 
    [back to the top]  
   

 

Das Projekt im Netzwerk
Voraussetzung für das Projekt ist ein gut funktionierendes Netzwerk aus den Bereichen Politik, Sozialarbeit, Gesundheit, Polizei und Rechtsprechung. Inhaltlich wird Frauenarbeit mit AIDS-Prävention und Drogenhilfe verknüpft. Das Projekt ist ein Baustein des zentralen Drogenkonzeptes der Stadt Bielefeld. Partner der konzeptionellen Zusammenarbeit sind: Drogenberatung Bielefeld e.V., Gleichstellungsstelle der Stadt Bielefeld, Stadtwache, Kriminalkommisariat zur Ermittlung von Verstössen gegen die sexuelle Selbstbestimmung.

Darüber hinaus besteht ein enges Vermittlungs- und Verweisungsnetz zu folgenden Einrichtungen:
Angebote der Drogenberatung e.V. in der Wilhelm-Bertelsmannstr. u. August-Schöder-Str., AIDS-Beratungsstelle im Gesundheitsamt, Amt für soziale Dienste, Beratung für Frauen in besonderen Lebenslagen, Entgiftungsstation Gilead IV und Suchtambulanz Mara in Bethel, Frauen Notruf Bielefeld e.V., Mädchenberatungsstelle, Obdachloseneinrichtungen, Streetmed

 
    [back to the top]  
   

 

Kontakt
Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen: Ansprechpartnerin ist:
Frau Sabine Sauer
Diplom Pädagogin
Sabine.Sauer@aidshilfe-bielefeld.de

 
    [back to the top]